Sonderzahlungen sind nicht gesetzlich festgelegt, sondern meist tarifvertraglich festgelegt. Typische Sonderzahlungen sind Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die auch als 13. und 14. Monatsgehälter bezeichnet werden, oder Jahresurlaubsbonus und Weihnachtsgeld. Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die in der Regel im Sommer und Winter ausgezahlt werden, belaufen sich jeweils auf etwa einen Monatslohn oder ein Monatsgehalt. Um eine längere Freizeit vor oder nach Feiertagen zu erreichen, können sich die Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern darauf einigen, an einem anderen Wochentag längere Arbeitszeiten zu leisten. In der Praxis ist es üblich, einen Arbeitstag zwischen einem Feiertag und einem Wochenende auf diese Weise zu gestalten. Aber es kann auch mehr als ein Arbeitstag gemacht werden (z.B. zwischen Weihnachten und Neujahr). Die Arbeitnehmer haben per Gesetz Anspruch auf einen Zuschlag von 25 % für jede zusätzliche Arbeitsstunde.

Ausnahmen gibt es, z. B. wenn der Arbeitnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitraums von drei Monaten eine Auszeit (im Verhältnis 1:1) nimmt, um die zusätzlichen Stunden zu kompensieren; in diesem Fall ist der Zuschlag für zusätzliche Stunden nicht fällig. Auch hier können Tarifverträge andere Regeln festlegen (z.B. die Zeit, ab der zusätzliche Stundenzuschläge fällig sind). Wenn z.B. der Tarifvertrag eine normale Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche und 1,5 zusätzliche Stunden als vom Zuschlag befreit vorschreibt, gilt dies entsprechend für Teilzeitbeschäftigte (d. h. 1,5 zusätzliche Stunden sind immer vom Zuschlag ausgenommen). Zusätzlich zu ihrem Monatslohn können Arbeitnehmer in Österreich auch einen Urlaubsbonus erhalten, den so genannten 14. Monatslohnscheck oder Urlaubsgeld, wenn dieser im Tarifvertrag oder arbeitsvertrag enthalten ist. Es sollte zwischen Urlaubsgeld und Urlaubsgeld unterschieden werden.

Letzteres bezieht sich auf die Vergütung, auf die Sie während Ihres Urlaubs Anspruch haben, auch wenn Sie nicht erwerbstätig sind. Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die in Tarifverträgen verwendeten Begriffe und die Themen, die sie am häufigsten enthalten. Arbeitnehmer können mitfühlenden Urlaub nehmen, um sich um schwer kranke Kinder zu kümmern oder bei sterbenden Verwandten zu sein, oder in solchen Fällen ihre Arbeitszeit reduzieren oder neu anordnen. Arbeitnehmer im mitfühlenden Urlaub haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine pflegebedürftige Betreuungsbeihilfe. Österreich hat keine gesetzlichen Mindestlöhne oder Mindestlöhne. Mindestlöhne und -gehälter müssen in Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden vereinbart werden.